Sa 5 Jul 2008
Das Rezept ist für 5-6 gute Esser gerechnet, alternativ kann man dies natürlich auch herunterrechnen. Oder überschüssige Soße einfrieren – mit den Nudeln sollte man dies allerdings nicht tun. Hier also immer nur so viel kochen, wie man auch essen kann, gekochte Nudeln sind maximal ein bis zwei Tage im Kühlschrank genießbar.
Zutaten
- 1000g Spaghetti
- 800g Hackfleisch
- 800ml geschälte Tomaten aus der Dose
- 400ml passierte Tomaten aus dem TetraPak
- 3 große Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 250g geraspelten Käse, z.B. Emmentaler oder Parmesan
- halber Brühwürfel für ca. 250ml Brühe
Gewürze
- Salz
- Pfeffer
- Chili (nach Bedarf und gewünschter Schärfe)
- 1EL Oregano, getrocknet
- 1EL Basilikum, getrocknet
- 1EL italienische Kräutermischung, getrocknet
- 1TL Kräuter der Provence, getrocknet
- 1EL Paprika, Pulver, scharf oder edelsüß
- ein gestrichenen Teelöffel Zucker
- Ein Schuss Balsamico-Essig oder Rotwein
Zubereitung
Nachdem Öl im Topf oder in einer großen Pfanne erhitzt wurde, das Hackfleisch mit den Zwiebeln hineingeben und anbraten (Achtung Spritzgefahr), dabei fleißig rühren, bis die Zwiebeln leicht gläsern schimmern und das Hackfleisch deutlich seine rote Fleischfarbe verloren hat.
Nach und nach werden dann Knoblauch, Gewürze, Chili, Paprika, Salz, Pfeffer und Zucker dazu gegeben und auf einer nicht allzu heißen Platte (ist die Platte zu heiß brennen die Gewürze schnell an) in dem Zwiebel-Hack-Gemisch gut verteilt, dies wird am besten mit einem Rührlöffel durchgeführt, in einer Teflon beschichteten Pfanne sollte man einen Holz oder Plastiklöffel verwenden, niemals einen Metallgegenstand darin verwenden, da sonst die Teflonschicht sehr schnell beschädigt wird. Wenn die Zutaten gut verteilt und etwas in das Hackfleisch eingezogen, sind kommen die Tomaten dazu.
Das Tomatenpürre wird meist in dem handelsüblichen Tetrapack verkauft, dieser ist leicht mit einer Schere zu öffnen, hat man diese nicht zur Hand ist auch eine Linie sichtbar, die sich mit den Händen leicht öffnen lässt, in diesem Falle empfiehlt es sich aber, einen Lappen in der Nähe zu haben, da schnell ein paar Klekse Tomatensaft überschwappen. Die Dose wird mit einem entsprechenden Werkzeug geöffnet, dieses Werkzeug nennt sich im Volksmund auch Dosenöffner, hier ist insbesondere auf die Finger zu achten, da die Dosenränder recht scharfkantig sein können, also immer Pflaster und Verbandszeug griffbereit halten.
Nach Zutun der Tomaten kräftig aber behutsam rühren und alles gut verteilen, auch in den Ecken. Dann den Deckel auf den Topf / die Pfanne legen, da es auch hier schnell spritzt.
Auf einer nicht allzuheißen Platte sollte dies dann einige Minuten unter regelmäßigen rühren köcheln, bis die Gewürze schön weich sind, während dieser Zeit gibt man nun ca. 1 Esslöffel Balsamicoessig dazu oder etwas Rotwein, das ist aber Geschmackssache, dieser sollte dann noch ein paar Minuten bei geöffnetem Deckel mitkochen.
Je länger der Kochvorgang dauert, umso intensiver ist der Geschmack. Auch hier gilt die Regel: Anbrenngefahr.
Serviervorgang
Nachdem die Nudeln die gewünschte Konsistenz erreicht haben und abgeschüttet wurden, evtl mit einem Stückchen Butter oder etwas Öl versehen, diese in einen Teller geben.
Nun die Tomaten-Hackfleischsosse mit einem geeigneten Löffel darauf verteilen.
Nach Belieben kann jetzt etwas Streukäse oder Parmesankäse darüber verstreut werden.
Ist dies geschehen wünschen wir allen einen guten Appetit und viel Hunger. Wer dieses Ergebnis ohne Verletzungen auf seinem Teller vor sich stehen hat kann auf sich stolz sein, es ist geschafft und das nächste Rezept wartet bereits. Viel Erfolg.
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Juli 24th, 2008 at 07:05
[...] Man muß nicht immer die klassischen Zutaten verwenden, um seine Pizza zu belegen. Beliebt ist auch die Pizza Bolognese, eine Pizza mit Bolognesesoße. Die Bolognesesoße kann man entweder mit Fertigprodukten erstellen oder frisch kochen. Letzteres ist meines Erachtens die bessere Lösung, so hat man mehr Kontrolle über den Endgeschmack. Ich empfehle dafür die Soße aus folgendem Rezept: Spaghetti mit Tomaten-Hackfleisch-Soße. [...]
August 25th, 2008 at 11:37
Wer mutig ist kann auch mal etwas zimt in seine tomatensauce geben . Aber vorsichtig mit der dosierung.
Oktober 31st, 2008 at 13:06
Ich weiss, dass es in Deutschland ueblich ist, die Nudeln mit Oel oder Butter am kleben zu hindern und die Sosse hinterher auf dem Teller drueberzugiessen.
Fuer jeden Italiener waere das allerdings eine unannehmbare Sauerei. Die Nudeln werden nach dem Kochen nur abgegossen und sofort mit der Sosse in einer Pfanne fuer ein paar Minuten erhitzt. So werden die offenen Poren der Nudeln nicht mit Fett gefuellt, sondern mit Sosse, was (zumindestens mir) um einiges besser schmeckt. Das Kleben wird damit natuerlich auch verhindert.